Elisabeth-Aue e.V.

Rettet die Felder der Elisabeth-Aue

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Wie die zweite Beteiligungswerkstatt zum ISEK zeigt, ist der Widerstand gegen die Bebauung notwendig. Daher bitten wir Euch heute um Eure Unterstützung!

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  • Gutachten in Auftrag geben können, um unsere Kritik an der Verkehrsbelastung, an der Schadstoffbelastung und der Naturzerstörung auch geltend machen zu können. Dazu benötigen wir in erster Linie Spendengelder: Auf unserer Spendenseite gibt es verschiedene Möglichkeiten, uns zu unterstützen, wir danken Euch für JEDEN Euro.

Eine Bebauung kann auf jeden Fall beeinflußt bis verhindert werden. Die Elisabeth-Aue kann nicht bebaut werden, solange es keinen Beschluss eines Bebauungsplans des Abgeordnetenhauses gibt!

Stellungnahme zum ISEK – Zweite Beteiligungswerkstatt vom 08.10.2016 / Bericht des RBB

Am 08.10.2016 fand das 2. ISEK zur Elisabeth-Aue statt. Hier wurden neue Ergebnisse aus Natur-  und Verkehrsgutachten vorgestellt. Zu Beginn wurden die Ergebnisse des ersten ISEK vorgetragen, die man verkürzt nach Themenfeldern wie folgt wiedergeben kann:

  • Soziale und kulturelle Infrastruktur – Mangelhaft
  • Verkehr – Sanierungsbedürftig
  • Natur- und Landschaftsschutz – Gefährdet

Trotz der geäußerten Bedenken der Bürger hält der Senat an seinem Vorhaben fest, eine Satellitenstadt auf der Elisabeth-Aue zu errichten. Gleichzeitig wurde aber auch herausgestellt, dass die Elisabeth-Aue solange nicht bebaut werden kann, solange das Abgeordnetenhaus nicht über einen Bebauungsplan abgestimmt hat.

Unsere Kritik im Detail:

  • Naturschutz: In den durchgeführten Kartierungen wurde festgestellt, dass sich um die Felder herum eine hohe Artenvielfalt an Vögeln und Käfern befindet. Sogar auf dem Feld selbst befinden sich gefährdete Vogelarten. Es liegt auf der Hand, dass wenn die Elisabeth-Aue bebaut wird, dies zu einem drastischen Einschnitt in die Populationen der Tiere führt. Wir würden uns einem der „artenreichsten Vogelhabitate Europas“ berauben.
  • Verkehr: Das Verkehrsgutachten des Ingenieurbüros für Verkehrsplanungen und –systeme Dresden wies leider massive Mängel bei seinen Ausgangsdaten auf. Das Ingenieurbüro ging von 39.500 mehr Wegen pro Tag aus,  die die jetzige Verkehrsinfrastruktur bewältigen müsste. Dabei legten die Ingenieure zugrunde, dass 46% der Wege nicht motorisiert, 28 % per KFZ und 26 % per ÖPNV bewältigt werden. Dies lässt jedoch einige wichtige Sachverhalte außer Acht: Die Werte sind ein Schnitt aus Gesamt-Pankow und aus einer Zeit, in der man von einer sinkenden Einwohnerzahl Berlins ausging. Die Werte sind also irreführend. In Französisch Buchholz zeichnet sich ein anderes Bild und damit ein zukünftiges, durchaus dramatisch zu nennendes Verkehrsproblem: Viele Haushalte verfügen über zwei Fahrzeuge und der ÖPVN ist unattraktiv für Querverbindungen innerhalb der Stadt und stößt schon jetzt in der Rush Hour an seine Grenzen. Auch die Radverbindung zum S-Bahnhof Blankenburg wurde völlig außer Acht gelassen, wie auch Herr Kirchner bemängelte.
    Des Weiteren will der Senat, laut der neuen Karte des ISEK, den Schillingweg zu einer übergeordneten Hauptverkehrsstraße ausbauen um die Elisabeth-Aue mit der Schönerlinderstraße und der BAB 114 zu verbinden.
  • Schadstoffbelastung: Die Schadstoffbelastung der Elisabeth-Aue wurde bislang nicht ausreichend untersucht. Als Basis wurden alte Gutachten oder unzureichende Gutachten herangezogen, die keinerlei Rückschluß auf die tatsächliche Belastung sowohl während der Bauphase als auch danach zulassen.

Fazit: Die Biotopkartierungen machen deutlich,  wie dieses Bauvorhaben unsere Natur zerstören wird. Das Verkehrsgutachten ist nicht aussagekräftig und beruht auf veralteten Daten, obwohl schon neue  Daten vorhanden sind. Die Schadstoffbelastung bleibt ungeklärt. Und jegliche Bedenken der Bürger werden weggewischt.

Der RBB hat in seinem Bericht unsere Bedenken angeschnitten, die tendentiöse und verharmlosende Moderation  aber nimmt Kritik nicht ernst und scheint eine ernsthafte Debatte mit den Bürgern über die Zukunft ihrer Lebensqualität in Französisch Buchholz verhindern zu wollen. Wir weisen diese Art der Berichterstattung entschieden zurück.

Die nächsten Termine

ISEK Verfahren – Erste Ergebnisse

Die ersten Ergebnisse des ISEK Verfahren sind online:

Hier der Link zur Seite der SenStadtUm.

Aktuell: Drachenfest / Rettung der Pappeln am Blaubeerweg

Unsere ersten Aktionen laufen und wir dürfen berichten:

Treffpunktgemeinde – Parteien stellen sich vor

Am 13.09.2016 stellten sich die Parteien zur Wahl in der Treffpunktgemeinde und wir informierten vor Ort über die Konsequenzen einer Bebauung.
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Buchholzer Drachenfest

Am 24.09.2016 waren wir auf dem Buchholzer Drachenfest wieder mit einem Stand und der Treckerrundfahrt vertreten und informierten. Vielen Besucher konnten wir verdeutlichen, dass die Bebauung eben noch nicht final entschieden ist und das es gute Chancen gibt, diese im Rahmen des Bauverfahrens zu beeinflußen.
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Rettung der Pappeln

Die Pappeln entlang des Blaubeerweges gehen aufgrund der Baumaßnahmen ein, wenn sie nicht bewässert werden. Die Wurzeln der Pappeln sind durch den Aushub zugeschüttet und können weder atmen noch bekommen sie Regenwasser ab. Die Amtsleiterin Natur und Umwelt Frau Dr. Moorfeld hat der BIM (dem Bauherren) die Auflage erteilt, die Pappeln zu bewässern. Diese Auflage wurde nicht erfüllt.

Der Elisabeth-Aue e.V. hat daraufhin eine Aktion organisiert, bei der am Donnerstag, dem 29.09.2016 zwischen 17 und 19 Uhr die Pappeln bewässert werden, um Sie zu retten.  Wir werden weiterhin die Baumaßnahmen der BIM kritisch verfolgen und betonen nochmals unsere bestehende Forderung nach entsprechenden Untersuchungen.

 

Der Elisabeth-Aue e.V. stellt sich vor

Herzlich willkommen auf den neugestalteten Seiten des Elisabeth-Aue e.V. ! Nach der Spaltung der Bürgerinitiative Elisabeth-Aue haben wir uns zusammengefunden, um als gemeinnütziger Verein mit gesundem Pragmatismus die Erhaltung und damit die Nichtbebauung der Felder der Elisabeth-Aue zu verfolgen.

Wir legen uns dabei nicht auf ein ökologisch landschaftsplanerisches Gutachten als alleiniges Mittel fest, sondern finanzieren mit unseren Spendengeldern alle Mittel und Aktivitäten, die dazu dienen, die Felder der Elisabeth-Aue größtmöglich zu erhalten. Dazu zählen z.B. die Vertretung durch einen Anwalt, die Erstellung von Gutachten aller Art oder aber auch Informationsmaterialien.  Lesen Sie dazu gerne im Detail unsere Satzung und unsere Begründung.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Erklärung zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften auf der Elisabeth-Aue

Wir – der Elisabeth-Aue e.V. – nehmen zu den Flüchtlingsunterkünften auf der Elisabeth-Aue wie folgt Stellung:

Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Verfolgung sollen bei uns Sicherheit finden.
Uns ist bewusst, dass die derzeitige Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen und Auffangeinrichtungen nur als Übergangslösung dienen kann. Wir sind für menschenwürdige Verhältnisse für Geflüchtete und befürworten daher die Errichtung von temporären Unterkünften, welche als Interimslösung für 3 Jahre geplant sind.

Dennoch stehen wir jeglicher Bebauung der Fläche der Elisabeth-Aue, aus von uns definierten Gründen, kritisch gegenüber.

Pressemitteilung zum Fund von Asbestrohren

Wir, der Verein Elisabeth-Aue, dürfen zum Fund von Asbestrohren auf der Elisabeth-Aue wie folgt Stellung nehmen:

Der Verein Elisabeth-Aue hat sich zum Ziel gesetzt, die Elisabeth-Aue als grüne Lunge und als Teil des Naturparks Barnim zu erhalten. Grundsätzlich sind wir gegen jegliche Bebauung der Elisabeth-Aue. Derzeit finden Baumaßnahmen für die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften statt in dessen Zuge Asbestrohre zum Vorschein kamen. Die Felder wurden zu DDR-Zeiten als Rieselfelder genutzt, die Rohre wurden zu dieser Zeit verlegt.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurden diese an die Oberfläche befördert und teilweise zerstört, was eine Freisetzung von Asbest in die Umwelt bedeutet. Folglich ist eine Gefährdung sowohl für die Anwohner als auch für die Flüchtlinge nicht auszuschließen.

Wir fordern daher den Senat und den Bezirk auf,

  • Bis zur Klärung der Sachlage einen umfassenden und nachweislichen Baustopp zu erwirken,
  • Eine Altlasten- und Schadstoffuntersuchung zu beauftragen,
  • Ein Baugrundgutachten vorzulegen, das die Eignung als Baugrund bzw. deren Bedingungen beinhaltet. Dies muss nicht nur die Untersuchung der Gefahr durch Asbestrohre, sondern auch die Untersuchung des gesamten Geländes bis zu einer Tiefe von 4m auf deren Schadstoffbelastung, insbesondere Schwermetalle aufgrund der intensiven Nutzung als Rieselfeld umfassen.

Elisabeth-Aue e.V.

Presseerklärung als PDF zum Download

05.06.2016 16:00 > Konzert & Lesung / Spenden – Matinee

Ein musikalisch-literarischer Nachmittag für den Erhalt der Elisabeth-Aue.

Lesung von und mit Beate Ruben: Egon das Schwein
Gesang: Stefanie Garling
Gitarre: Matthias Koppehl

Sonntag, 5. Juni 2016, 16.00 Uhr
Künstlerhof Blankenfelde Hauptstraße 56, 13159 Berlin

24.04.2016 11:00 > Ausbau des Schillingwegs stoppen

Treffpunkt ist am Schillingweg / Weg A um 11:00 Uhr. Wir informieren die Anwohner am Schillingweg und machen auf die Folgen der Bebauung aufmerksam.

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